Die Osteopathie unterteilt sich in verschiedene Bereiche.

Die Viszerale Osteopathie ist eine Weiterentwicklung und Teil der Osteopathie nach Still und Sutherland.

Die Viszerale Osteopathie bezieht sich rein auf die Organe.

Durch die Verbindung von Faszien und Organen werden diese beiden Bereiche bei der Viszeralen Osteopathie behandelt.

Ist ein Teil im Körper gestört kann sich das auf weitere Bereiche im Körper ausweiten.

So können z.B immer wiederkehrende Koliken ihre Ursache in einer Läsion der Wirbelsäule haben oder auch umgekehrt. d. h eine vermeintliche Dysfunktion in einem Organ kann auch ggf. ihre Ursache im Bewegungsapparat haben.


Viszerale Läsionen können z.B durch Stress, Emotionen, Haltung, Traumata, Überanstrengungen, Psychische Probleme aber auch durch Vorgeburtlichen Stress von der trächtigen Stute durch Shows etc. aufs Fohlen übertragen werden.

Selbst Fohlen neigen schon durchs Absetzen, Fütterung, Fohlenshows, und Stress zu Magengeschwüren.


Ein weiteres häufiges Problem bei Pferden ist das Kotwasser, welches häufig als „Normal“ angesehen wird. Die Ursache liegt häufig nicht nur in der Fütterung, sondern kann Organisch auch durch Traumata hervorgerufen werden.

Ich kombiniere die Viszerale Osteopathie gerne mit der Akupunktur und kann hier gute Behandlungserfolge erzielen.

Je nach Fall macht es Sinn die Viszerale Osteopathie durch die Cranio-Sakrale-Osteopathie oder durch die Strukturelle Osteopathie zu ergänzen. Dies geschieht dann meist in zwei Behandlungen um das Tier nicht zu überfordern.